Die Idee

Der im 18. Jahrhundert lebende Philosoph Immanuel Kant stellt in seinen kritischen Schriften vier grundlegende Fragen:

 
  • Was kann ich wissen?

  • Was soll ich tun?

  • Was darf ich hoffen?

  • Was ist der Mensch?

 

Nichts Geringeres als die Beantwortung dieser Fragen setzt sich der Roman Triebhaus - Auslöschung des Unteilbaren mittels Spiegelung in einer besonderen Biografie zum Ziel.

Anhand der einzigartigen Geschichte eines jungen Mannes wird untersucht, in welchem Maße frühkindliche Erfahrungen - neben sozialen und wirtschaftlichen Umständen - Einfluss auf die Lebenswege eines werdenden Menschen nehmen bzw. inwieweit das erwachsene Individuum selbst für das Gelingen seines Lebens verantwortlich zu machen ist.

Dem Umstand, dass der die Gegenwart bildenden Abfolge von Augenblicken stets die Gesamtheit des zuvor Erlebten gegenübersteht, wie auch der Tatsache, dass der Gedanke es vermag Vergangenes und Kommendes zu vereinen, trägt der Roman Rechnung, indem er sich in außergewöhnlicher Weise über die Grenzen des Möglichen hinwegsetzt und dem Leser so Einblick in die abenteuerliche Gedankenwelt des Protagonisten gewährt - sodass dieser schließlich bereitwillig zustimmt, wenn jener behauptet:

 

"[...] Der Gedanke bildet das letzte große Abenteuer der Menschheit [...]"